IMG 20151103 WA0012Am vergangenen Montag, den 2.11.2015 stand wieder unsere alljährliche Grundreinigung des Bergrettungsheim, der Fahrzeuge und der Ausrüstung auf dem Programm. Unter der Leitung von Bernd Wäger wurden verschiedene Kleingruppen gebildet. Während die Einen die gesamten technischen Materialien auf Vordermann brachten, wurden von anderen Gruppen die Fahrzeuge gereinigt. Unser San-Wart Christof war zuständig dafür, unsere Rucksackapotheken, sowei sämtliches Sanitätsmaterial zu checken und auszutauschen. Andere führten kleinere Reparaturarbeiten an der EDV-Technik durch. Büdelechef Klaus lies unseren Mannschaftsraum in neuem Glanze erstrahlen. Abschließend wurden auch alle Fussböden gesäubert. Den Abend ließen wir mit bayrischen Brezeln und kühlen Getränken ausklingen.

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Am Montag den 19. Oktober gab es einen Heimabend der besonderen Art. Da wir sehr oft mit unseren Partnern in den Bergen unterwegs sind wollten wir speziell für diese einen Erste Hilfe Heimabend gestalten. Eingeladen waren somit auch die Partner der BergretterInnen. 

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 Am Samstag, den 10. Oktober fand die jährliche Gebietsstellenübung der Bergrettung Rheintal statt. Organisiert von der Ortsstelle Dornbirn erhielten wir gegen Mittag die Pagermeldung „b5 Dornbirn Ebniterstraße Übung: schwerer Verkehrsunfall – mehrere Verletzte“.

Wenige Minuten später rückten wir mit 9 BergretterInnen aus. Vor Ort wurden wir dann in Teams aufgeteilt. Neben dem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten, bei dem unter anderem eine eingeklemmte Person im Auto und eine Übungspuppe unter dem Fahrzeug lag, gab es noch einen weiteren Einsatz. Aufgrund eines Erdrutsches wurden in der Nähe der Unfallstelle mehrere Personen verletzt, die ebenfalls geborgen werden mussten.

Weiterlesen: Gebietsstellenübung 2015

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Die Bergrettung Rankweil trägt die Verantwortung für ein sehr vielfältiges Einsatzgebiet. Die steilen Hänge, Rinnen und Felsabrisse entlang der Flussläufe sind ständig in Bewegung und können sich manchmal von einem Schlagwetter zum anderen dramatisch verändern. Zusätzlich gibt es eine grosse Anzahl an alten, nicht markierten Wanderwegen oder Flurnamen. Diese werden meist nur noch von einzelnen Fischern, Jägern, oder Bauern genutzt und sind häufig in den Karten nicht mehr eingezeichnet, was öfters dazu führt das sie schlecht zu finden sind. Doch genau dieses Wissen ist für uns im Einsatzfall erfahrungsgemäss von enormer Wichtigkeit, denn in fast allen Fällen werden wir damit konfrontiert, dass wir unsere Patienten zuerst einmal finden müssen. Das exakte Wissen über unser Einsatzgebiet erleichtert uns die Orientierung und wir können es nutzen um in Schluchten einzusteigen und gegebenenfalls Patienten zu bergen.

Bereits seit längerem haben wir aus diesem Grund begonnen unser Gebiet systematisch zu erfassen. Dazu haben wir Flussläufe erforscht und Zustiege erfasst. In den Canyoningrouten wurden topographisch erfasst und es wurden Standplätze erneuert oder neu eingerichtet um im Notfall eine Seilbergung durchführen zu können. Die unzähligen Alpen und Hütten im Einsatzgebiet wurden von unseren Mitgliedern aufgesucht und anhand einer Vorlage erfasst. Wir haben Fotos gemacht und Kontaktdaten der Besitzer zusammengefasst, welche im Einsatzfall verwendet werden können. Zustiegswege wurden beschreiben, GPS-Daten aufgezeichnet, Not-Biwakierungsmöglichkeiten eruiert und und und….

All diese Daten werden im LIS-Vorarlberg, welches zur Einsatzerfassung und Unterstützung von allen Rettungsorganisationen im Land eingesetzt wird, laufend eingepflegt. Im Ernstfall können wir und andere Rettungsorganisationen, schnell und einfach auf die abgelegten Unterlagen zugreifen.

Der gestrige Heimabend hat dazu gedient den aktuellen Stand der Projekte zu präsentieren. Dazu hatte Martin Burger die gesammelten Informationen über die Canyoningroute Mühletobel/ Wannentobel zusammengefasst und präsentiert. Franz Ess stellte die Ergebnisse über die Frutz vor und Martin Schreiber fasste die Punkte über die Erfassung der Alpen im Einsatzgebiet zusammen. Zusätzlich zeigte uns Herbert Knünz, wie die Einbindung ins LIS voranschreitet und wie auf die Daten zugegriffen werden kann. Es war ersichtlich, das die Anstrengungen der letzten Jahre Früchte tragen und wir auf den gesammelten Informationen aufbauen können.

Danke an alle Vortragenden und  natürlich an alle Bergretter die bei den bisherigen stundenlangen Recherchen so fleissig unterstützt haben.

Wie jedes Jahr übernahmen wir auch heuer wieder den Rettungsdienst beim "Jedermann Mountainbikerennen" des Schiverein Sulz-Röthis. Am Sonntag, den 4.10. trafen sich dazu die Bergretter: Klaus, German, Erich, Fritz, Franz, Norbert und Martin im Bergrettungsheim. Mit den beiden Fahrzeugen fuhren wir pünktlich um 10:00 Uhr nach Furx. Dort teilten wir uns in kleinen Gruppen auf verschiedene Standorte auf. Zwei Bergretter hatten auch ihr Mountainbike dabei, um Verletzen an abgelegenen Stellen schneller Hilfe leisten zu können. Erfreulicher Weise lief die gesamte Veranstaltung trotz den schlechten Witterungsbedingungen ohne Zwischenfälle ab. So konnten wir bereits am frühen Nachmittag auf der Schivereinshütte einkehren. Dort wurden wir vom SV Sulz-Röthis mit Speisen und Getränken verköstigt.

Die Ergebnisliste vom Rennen und Fotos, sind auf der Homepage des SV Sulz-Röthis zu finden: http://www.schiverein-sulz-roethis.at/

 

 

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