Am 11.01.2020 traf sich die Bergrettung Rankweil zur alljährlichen Lawineneinsatzübung. Treffpunkt war um 13:00 Uhr im Bergrettungsheim Rankweil. Anschließend wurde ein Lawinenabgang im Bereich Neu Geren (Laterns) inszeniert. Nachdem die wichtigsten Einsatzmittel in die Fahrzeuge gepackt wurden, begab sich das erste Fahrzeug (Defender 1) mit dem Platzkommandanten und dem Lawinenhund zum Bad Laterns. Kurz darauf fuhr das zweite Fahrzeug (Defender 2) mit den restlichen Bergrettern in die selbe Richtung. Beim Parklaptz Bad Laterns wurde das Einsatzmaterial auf zwei Quads gepackt und ein gegenseitiger "Partnercheck" durchgeführt. Bevor die Bergretter mit den Quads weiter in Richtung Lawinenkegel gezogen wurden, mussten diese eine LVS Schleuse passieren. Oben angekommen fing die Suche nach den Verschütteten an. Der Platzkommandant hatte die Aufgabe die einzelnen Bergretter einzuteilen und den Kontakt mit der Einsatzleitung zu gewähren. Im Zuge der Suche nach den Verschütteten stellte sich heraus, dass insgesamt 4 Personen in der Lawine verschüttet wurden. Davon trug eine Person kein LVS Gerät, welche nur durch  den Lawinenhund aufgespürt werden konnte. Weiters konnte ein Rucksack mit einem eingeschaltetem LVS Gerät ausgegraben werden. Da dieser Rucksack keinem Lawinenopfer zugeordnet werden konnte, wurde eine Sondierkette über den Teil des Lawinenkegel veranlasst. Schließlich konnten alle Personen geborgen und die Lawineneinsatzübung um ca. 17:00 Uhr abgeschlossen werden. Im Gasthaus Bad Laterns trafen sich die Bergretter zur Abschlussbesprechung und ließen dort den restlichen Tag ausklingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie jedes Jahr fand vergangenes Wochenende der LVS Tag statt. Unter anderem traditionell auch in Gapfohl. Der ORF hat uns dabei besucht... Hier der Bericht:

https://tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/14037094/Lawinenverschuettenten-Suche-trainieren/14618849

Wie jedes Jahr fand vergangenes Wochenende der LVS Tag statt. Unter anderem traditionell auch in Gapfohl. Der ORF hat uns dabei besucht... Hier der Bericht:

https://tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/14037094/Lawinenverschuettenten-Suche-trainieren/14618849

Am Montag, den 21.10 fand der Heimabend „Bouldern“ statt. Wir trafen uns im Block Monkey in Feldkirch, weil dort neben dem Boulderbereich auch ein kleiner Bereich mit Seilsicherung zur Verfügung steht. Als Aufwärmspiel wurde Memory an der Kletterwand gewählt. Von einem Startgriff aus kletterten die Teilnehmer abwechselnd los um Pärchen zu finden. Die gefundenen Piktogramme entsprachen den 10 Kletterregeln welche wir gemeinsam besprochen haben.

Anschließend wechselten wir in den Boulderbereich, wo jeder nach seinem Können die zum Teil technisch sehr schönen Linien klettern konnte. Im Anschluss gab es noch einen Hock mit Jause und Getränken.

 

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Die Ortsstelle Rankweil organisierte die heurige Gebietsstellenübung Rheintal. Unfallszenario war, dass sich eine Wandergruppe auf dem Grat vom Furkajoch zur Löffelspitze befand, als ein Gewitter aufzog und die Gruppe vom Blitzschlag getroffen und in weiterer Folge Personen vom Grat abgestürzt waren. In der Alarmierung hieß es nur „mehrere Verletzte“.

Die erste Mannschaft teilte sich in zwei kleine Gruppen auf um mit der Suche nach den Verletzten zu beginnen, da der genaue Standort nicht bekannt war. Schnell wurde die erste Unfallstelle gefunden und die Retter bekamen die Information, dass sich noch weitere Personen (insgesamt 8-10) auf diesem Grat befunden haben. Während mit Erste-Hilfe Maßnahmen begonnen wurde, trafen immer mehr Mannschaften am Furkajoch ein, wo ein Platzkommando und später auch die nachrückende Übungsleitung eingerichtet wurden. Auch die Unfallstelle 2 mit zwei Personen, sowie die Unfallstelle 3 mit fünf Personen wurden schnell gefunden. Bei den ersten beiden Unfallstellen wurde beschlossen, die Bergung der Verletzten abwärts Richtung Laternsertal durchzuführen. Zwei Trupps mit Auto bzw. Quad kamen den Rettungsmannschaften, die von oben kamen, entgegen und richteten Stände ein. Die fünf Personen der Unfallstelle 3 waren nicht verletzt und konnten mit Begleitung am Grat Richtung Furkajoch geborgen werden (teilweise durch Seilgeländer abgesichert).

Die Abseilbergungen mit den Verletzten der Unfallstelle 1 und 2 erwies sich als schwierig und lang, da teilweise durch dichtes Gebüsch geborgen werden musste, jedoch wäre eine Bergung aufwärts und dann über den Grat zum Furkajoch noch aufwändiger gewesen.

Die Bergungen erfolgten entsprechend der Priorität der Verletzungen und wurden jeweils durch Notärztinnen begleitet. Ein Unfallopfer wurde von der Notärztin für tot erklärt und als letztes geborgen.

Die Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsstellen hat sehr gut funktioniert, an allen Unfallszenarien waren Mitglieder aus unterschiedlichen Ortsstellen beteiligt und alle hatten etwas zu tun.

Herausfordernd war der Funkverkehr, da neben normalem Funkverkehr auch gleichzeitig zwei Seilbergungen durchgeführt wurden und die Kanäle teilweise durch Funkverkehr aus der Schweiz gestört wurden.

Besten Dank an die Organisatoren Bernhard Barbisch, Bernhard Rogen, Bertram Elsensohn und Harald Poppa sowie allen Kameradinnen und Kameraden die an der Übung teilgenommen haben.

Bericht: Martin Schreiber

 

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