4Übungsannahme: Verletzte Person beim Wasserfall  unterhalb der Kreastannenhütte.

Versorgen des Verletzten und Bergung durch das steile Waldgelände  mit drei verschiedenen Bergungsmethoden ( Faserseilwinde, Stahlseilwinde und Mannschaftszug).

Nach dem Eintreffen der diesmal leider etwas kleinen Mannschaft  (15 Retter) bei der Kreastannenhütte machten sich 4 Mann auf die Suche nach einem geeigneten Abstieg  zum Frödischbach.  Das war nicht einfach, da dies für viele ein total unbekanntes Gelände war. Relativ rasch konnte der Verletzte gefunden und Erstversorgt werden. Die restliche Mannschaft suchte eine geeignete Trasse für den Abtransport. Die Erste Teillänge wurde mit der Faserseilwinde durchgeführt, wobei auch eine Querung  bewältigt werden musste. Dann  ging es weiter mit Mannschaftszug. Die letzte „Etappe“  wurde wieder mit Mannschaftszug  durchgeführt, da beim Stahlseilgerät die Kurbel im Heim vergessen wurde .  Nach ca. 3 Stunden war die Übung beendet.

Die Übung wurde im Heim mit einer Nachbesprechung und einer Jause abgeschlossen.

Danke an alle, die dabei waren.

German und Hermann

 

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02Die Feuerwehr Sulz hat uns, als Beleuchtungsstützpunkt, bereits mehrfach bei Übungen und Einsätzen unterstützt.

Gestern konnten wir uns dafür revanchieren und führten eine Seiltechnik-Übung, mit den der Feuerwehr zur Verfügung stehenden Gerätschaften durch.

Dabei wurden 3 Stationen eingerichtet – Standplatzbau & Kontenkunde, aktives Abseilen, sowie passives Abseilen. Besonders das Abseilen aus dem Geräteturm war ein Highlight! Und auch in Bezug auf die Knotentechnik kann ein grosses Lob ausgesprochen werden! Der Ausbildungsstand ist hier wirklich sehr gut!

Feuerwehren benötigen diese Techniken im Notfall zum Abseilen aus einem Gebäude oder zum Bergen von Fahrzeugen & Gerätschaften. Im Notfall wird auch die Bergrettung mit alarmiert um ggf. zu unterstützen.

Der nächste Schritt wird es sein die Übung unter reelleren Bedingungen durchzuführen. Dazu werden wir das alte Feuerwehrhaus in Sulz verwenden! Ihr dürft gespannt sein!

Danke an alle Betreuer der Bergrettung Rankweil und an die Feuerwehr Sulz für das motivierte mitmachen!

 

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Trotz der niedrigen Schneefallgrenze der letzten Tage haben wir bereits intensiv mit den Vorbereitungen für den Sommer begonnen.

Wie ihr gestern über Facebook verfolgen konntet war gestern der 1. Teil der planmässigen Bergetechnik an der Reihe.

Auf Grund der anhaltend starken Regenfälle wichen wir unter ein ausreichend grosses Flugdach aus. Dort bauten wir eine Seilbahn auf und testen neue Ideen für neue Richtlinien zum Seilbahnbau in der Rettungstechnik. Mittels Kraftmessdose überprüften wir dabei die auftretenden Kräfte an den Seilsträngen um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.

Parallel wurde der richtige Aufbau für Mannschaftszüge wiederholt und geübt! 

Derartige Übungen sind immer Materialintensiv und so musste zuerst die Ausrüstung kontrolliert, sortiert und einsatzbereit hergerichtet werden bevor wir uns über eine warme Jause von unserem Büdele-Chef Klaus freuen durften!

Danke für die Vorbereitung der Übung die anschliessende Verköstigung!

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06In regelmässigen Abständen unterstützen wir die Gemeinden in unserem Einsatzgebiet bei der Sicherung von Steinschlaggefährdeten Gebieten.

In diesem Jahr war der Bereich oberhalb des begehbaren Bereichs der Üblen Schlucht an der Reihe. Am 15.04. & 16.04. waren zahlreiche Kameraden unserer Ortstelle den gesamten Tag mit der gefährlichen, anstrengenden und aufwendigen Räumung der steilen Felswände beschäftigt.

Dabei wurden Bergretter von oben gesichert und in die Wände abgeseilt. Dort klopften sie Stück für Stück die Wände von losen Felsen frei. Der Weg wurde währenddessen entsprechend gesperrt um Unfälle zu vermeiden.

Diese Arbeiten sind enorm wichtig um die Sicherheit in gefährdeten Bereichen zu gewährleisten.

Danke an Harald für die Organisation und an alle für den unermüdlichen Einsatz für die öffentliche Sicherheit!

 

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Nach dem theoretischen Teil „GPS – Arbeiten mit Koordinaten“ führten wir vergangenen Montag einen praktische Übungen in kleinen Gruppen durch. Dazu testeten wir das unterschiedliche Verhalten, Umgang und Genauigkeit von Satmap & Garmin Geräten und testeten parallel die unterschiedlichsten Apps. Dazu erhielten wir unterschiedliche Aufgabenstellungen, welche zu lösen waren und erhielten per Funk immer wieder zus. Kleinaufgaben. Die Erfahrungen wurden im Anschluss diskutiert und besprochen. Da wir auch Tracks aufzeichnen mussten erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt nochmals eine Auswertung und Präsentation der gesammelten Daten.

Danke Karl für die tolle Vorbereitung!

 

Als kleine Übung für den Umgang mit GPS-Daten können interessierte gerne folgende Aufgaben lösen:

Zuerst zum Ausgangspunkt, dann von Punkt zu Punkt. Ab Punkt 3 den Track mit GPS-Gerät oder Handy (z.B. Alpenvereins-App) aufzeichnen! Beachtet die unterschiedlichen Gittereinstellungen bei den Punkten und stellt diese am Gerät entsprechend um!

Startpunkt:

UTM (WGS 84):                                32N  548664  5234978

Punkt 1:

CH 1302:                                        766700,0  237313,0

Punkt 2:

Grad, Minuten, Sek.:                        47°  15’52.538“ N   9°38’17.182“E

Punkt 3:

UTM (WGS 84):                               32N  548505  5235044

 

Viel Spass!

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